Vereinsreise Feuerwehr und des Feuerwehrvereins 28./29.9.2013

Samstag

40 Reiselustige der Feuerwehr und des Feuerwehrvereins trafen sich ab 6.30 Uhr, um zur diesjährigen Reise Richtung Basel zu starten. Ja, Zürcher besuchen Basel !! Doch lasst uns für einmal die Sticheleien zwischen den Kantonen vergessen.

 

Entlang des Rheins führte uns die Reiseroute über Liestal nach Reigoldswil und mit den Gondeln der Wasserfallen-Bahn zum Bergrestaurant. Dort wurden wir mit Kaffee und Gipfeli erwartet. Nach dieser „Stärkung“ hiess es: Trotti fassen, Helm montieren und Sammlung bei der Info Tafel. Nachdem ich einige Verhaltensregeln und Wegerklärungen abgegeben hatte, liess ich die Reiseteilnehmer in Gruppen die rasante 4.5 Km lange Talfahrt geniessen. Alle erreichten die Talstation ohne Zwischenfall. Auf dem Kiesweg wurden jedoch die Hirnzellen ganz tüchtig durcheinander gerüttelt. Ich hoffe sehr, dies hat keine bleibenden Schäden hinterlassen.

 

Über Lausen führte unser Weg anschliessend zurück nach Rheinfelden ..... aber nicht etwa ins Feldschlössli. Nein, es wurde Zeit für das vorzügliche Mittagessen im Hotel Schiff.

 

Nun folgte die geruhsame Fahrt mit dem Kursschiff nach Basel. Lauschige Plätzchen entlang des Rheins wechselten mit grossen Industrieanlagen der chemischen Betriebe und den Mineralöl Gesellschaften. Grosses Interesse weckten die beiden Manöver in den Schleusen von Kaiseraugst und Birsfelden.

 

In Basel angekommen erwartete uns das Oldtimer Tram aus den frühen Dreissigern zu einer einstündigen, geführten Stadtrundfahrt. Das laute Quitschen in den Kurven machte die Passanten auf unser antikes Transportmittel aufmerksam. Die Erklärungen während der Rundfahrt durch mehrere Quartiere der Stadt bewirkten doch das eine oder andere Aha-Erlebnis. Beim Badischen Bahnhof erwartete uns Hans, unser zuverlässiger Chauffeur zur Weiterfahrt nach Mulhouse.

 

Der Zimmerbezug im Hotel funktionierte reibungslos und und mit dem Nachtessen wurden die abendlichen Aktivitäten gestartet. Danach mussten wir in Gruppen natürlich noch die Altstadt besuchen. Einen Platz für den Schlummertrunk in einem Restaurant oder in einer „Wynstub“ zu finden war unmöglich. Auch mussten wir feststellen, dass immer weniger Elsässisch gesprochen wird. Dies führte halt schon beim einen oder andern zu Problemen die „Zunge zu wenden“. Allmählich wurde es Zeit für die Nachtruhe. Für die einen war das früher und für die „Chronischen“ halt etwas später.

 

Sonntag

Pünktlich um neun Uhr starteten wir zum zweiten Tag der Reise. Im Auto Museum Schlumpf konnten wir die imposante Sammlung von über 400 Oldtimern in einem informativen, geführten Rundgang bewundern. Ich weiss jetzt sogar, weshalb der Mercedes-Stern aus drei Zacken und das Audi-Signet aus vier Ringen besteht. Die anschliessende Parade einiger Autos auf dem Rundkurs fiel leider dem unsicheren Wetter zum Opfer.

 

Anschliessend ging es mit Geschichte weiter.

Der Besuch der Gedenkstätte und des Soldaten-Friedhofs auf dem Hartmannweilers-Kopf war sehr eindrücklich. Es löste bei mir und auch bei vielen ein beklemmendes Gefühl aus. Haben doch im ersten Weltkrieg während eines Jahres über 30'000 Soldaten in diesen Stellungen ihr Leben verloren.

Die Route de Crête wurde im ersten Weltkrieg erstellt und nun benutzten wir diese gut ausgebaute Strasse für die Fahrt über den Grand Ballon zur Ferme Aubert Housse zum Mittagessen. Unser Chauffeur hat uns auf der Fahrt für das Melker Essen “gluschtig“ gemacht. Er hat uns nicht zu viel versprochen, es war ausgezeichnet, originell, urchig und fein ..... was will man noch mehr.

 

Ein Verdauungsschlaf auf der Fahrt hinunter nach Munster, dann via Colmar nach Basel und weiter nach Gipf zum obligaten „z'Vieriplättli“ tat den meisten gut. Wir konnten wirklich entspannt reisen, da unser umsichtiger Chauffeur Hans die kurvenreiche Strecke in die Oberrheinische Tiefebene sicher und behutsam meisterte.

Die im Adler aufgetischten Aufschnittplatten waren sehr reichlich und wir alle bekundeten Mühe, mit den Portionen fertig zu werden. Der Folgetag wird ein Fastentag!

 

Die sichere Heimfahrt, ohne Stau am Gubrist führte zum Abschluss dieser geruhsamen aber sehr interessanten Reise.

 

Ich bedanke mich bei Peter Drittenbass für die Planung und alle administrativen Vorbereitungen und bei Dani Juon für die tatkräftige Unterstützung während der Reise. Natürlich geht mein Dank auch an die Teilnehmer, die mir während der zwei Reisetage wirklich keinen Kummer bereitet haben.

 

Ich hoffe auch im nächsten Jahr wieder auf eine gleich grosse Teilnehmerzahl. In welche Region uns die nächste Reise führen wird steht noch nicht fest, aber die Westschweiz wäre wieder mal ein Besuch wert. Vermutlich ist auch der Wein dort besser, gäll Geni.

 

Wir werden uns sicher wieder etwas Interessantes ausdenken.

 

Der Reiseleiter

Edi Lanz



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